Dritte Ausgabe des Pariser Friedensforums: Eine neuartige Online-Veranstaltung [fr]

Seit 2018 ist das Pariser Friedensforum den Staatschefs und internationalen Organisationen der Ort, an dem sie gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und der Privatwirtschaft neue Formen des kollektiven Handelns schaffen können.

Das diesjährige Forum, das vom 11. bis zum 13. November 2020 stattfinden wird, ist die erste Veranstaltung der internationalen Agenda, die sich mit dem Aufbau einer besseren Welt nach der Covid-19-Pandemie beschäftigen wird.

Eine neuartige Online-Veranstaltung

Aufgrund von Covid-19 muss diese dritte Ausgabe online stattfinden.

Um den erwarteten 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine physische Erfahrung zu bieten, die sich weitestgehend einer umfassenden Veranstaltung annähert, haben die Organisatoren eine beispiellose Plattform geschaffen.

„Auch wenn bei der Erarbeitung des ursprünglich geplanten Programms alle geltenden Hygienevorschriften und vorgegebenen Teilnehmerzahlbegrenzungen berücksichtigt wurden, haben wir uns dazu entschieden, kein Risiko einzugehen und jegliche potenzielle Ansteckung zu vermeiden.“, erklärte Justin Vaïsse, Generaldirektor des Forums.

Eine einzige Sitzung des Forums wird im „Hybrid-Format“, also gleichzeitig physisch in Paris und online stattfinden. An dieser werden der französische Staatspräsident sowie verschiedene Staatschefs und Vorsitzende internationaler Organisationen teilnehmen.

Die Ziele des Forums 2020

Das Pariser Friedensforum ist Teil der von Staatspräsident Emmanuel Macron initiierten Dynamik, die darauf abzielt, der Bedeutung von Multilateralismus und gemeinsamem Handeln Nachdruck zu verleihen. 2020 soll es bei dem Forum in erster Linie um die gemeinsame Reaktion auf die Covid-19-Pandemie gehen. Die wichtigsten Fragen, die im Zuge des Forums angegangen werden sollen, betreffen die möglichen Lösungen für eine Erholung nach der Pandemie: die Weltgesundheitspolitik verbessern, unsere Wirtschaftsmodelle überdenken und umweltfreundlicher gestalten, sicherstellen, dass Daten und soziale Medien Lösungen und keine Bedrohungen darstellen.

Folglich wird 2020 der Fokus auf Projekte und Initiativen aus aller Welt gerichtet, die auf die Reaktion auf die Gesundheits-, Wirtschafts- und Gesellschaftskrise im Zusammenhang mit Covid-19 und die Verbesserung unserer kollektiven Widerstandsfähigkeit abzielen.

Der im Rahmen des Friedensforums am 12. November 2020 veranstaltete „Finance in Common“-Gipfel wird die wichtige Rolle hervorheben, die die öffentlichen Entwicklungsbanken dabei spielen, die benötigte kurzfristige Krisenreaktionen und die nachhaltigen Konjunkturmaßnahmen, die sich langfristig auf unseren Planeten und die Gesellschaften auswirken werden, miteinander in Einklang zu bringen.

Letzte Änderung 09/11/2020

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