Erstes Fachtreffen zwischen französisch- und Deutschschweizer Verlegern und Rechteverwaltern

Solothurn - Im Rahmen der Buchpromotion und als Echo auf die Frankfurter Messe organisiert die Französische Botschaft in der Schweiz am 10. und 11. Mai 2018 im Rahmen der Solothurner Literaturtage erstmals ein Fachgespräch zwischen französisch- und deutschsprachigen Schweizer Verlegern und Rechteverwaltern. Die in Zusammenarbeit mit dem Bureau international de l’édition française (BIEF), Pro Helvetia und der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) konzipierte Veranstaltung soll den Austausch in der Buchbranche zwischen Frankreich und der Deutschschweiz intensivieren.

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Erstes Fachtreffen zwischen französisch- und deutschsprachigen Schweizer Verlegern und Rechteverwaltern

Vom 10. bis 11. Mai 2018 findet in Solothurn das erste französisch-schweizerische Treffen der Verleger und Rechtemanager statt. 6 französische Verlage (Actes Sud, Gallimard, Métaillé, Éditions Héloïse d’Ormesson, Le nouvel Attila, Slatkine) treffen sich mit 7 deutschsprachigen Schweizer Verlagen (Diogenes, Rotpunkt Verlag/Edition Blau, Nagel & Kimche, Kommode, Bücherlese, Dörlemann, Ink Press) zum Gedankenaustausch, zur Analyse der Lage der Branche und zur Stärkung der literarischen Beziehungen auf beiden Seiten der Alpen. Das Treffen findet im Palais Besenval statt.

Hauptziel dieses Vorhabens ist es, die Verbindungen zwischen dem französischen Buchmarkt und dem schweizerisch-deutschen Buchmarkt zu stärken und zu aktualisieren, bewährte Praktiken auszutauschen, die französische Verlagspolitik und die Unterstützung literarischer Übersetzungen vorzustellen und als Grundlage für einen möglichen Handelsaustausch zu dienen.

Das Treffen findet an Podiumsdiskussionen statt, die auf jeden Sektor spezialisiert sind und von Literaturexperten wie Daniel Rothenbühler oder Isabelle Rüf moderiert werden. Marion Graf, Literaturkritikerin, Übersetzerin und Mitglied des Programmausschusses der Solothurner Literaturtage, wird an einer Podiumsdiskussion über das Verhältnis von Verlegern, Übersetzern und Autoren teilnehmen. Die Teilnehmer treffen sich bei BtoB-Sitzungen, um ihren Katalog einem ausländischen Verlag vorzustellen und so die Grundlagen für zukünftige Geschäftsabschlüsse zu legen.
Zudem haben französische Verlage die einmalige Gelegenheit, ihren Aufenthalt in Solothurn fortzusetzen und die Solothurner Literaturtage, ein echtes Forum für kreatives Schreiben in der Schweiz, zu entdecken.

Solothurn : ein Muss für die Schweizer Literatur

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Lecture publique par Pedro Lenz 2015 © Yannis Claude

Seit 1978 empfängt die wichtigste literarische Veranstaltung in der Deutschschweiz Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus den vier Sprachregionen und darüber hinaus, um die Öffentlichkeit, die Medien und die Verlage zu treffen. Bei diesem wichtigen Treffen der Schweizer Literatur führen die Autoren persönliche und fachliche Gespräche unter Beteiligung der Öffentlichkeit. Mehr als 1200 Autoren kamen, um ihre Werke wie Claude Simon, Günter Grass oder Herta Müller zu präsentieren.

Eine französische Präsenz bei den Solothurner Literaturtagen

Seit 1992 bieten die Solothurner Literaturtage eine breite Sichtbarkeit für ausländische Literatur. Dieses Jahr begrüßt das Festival 4 französische Autoren ; die Gelegenheit, neue Veröffentlichungen zu entdecken. Jean-Christophe Bailly präsentiert sein Buch Un arbre en mai (Edition du Seuil, 2018), Julien Bouissoux präsentiert Janvier (Éditions de l’Olivier, 2018), Julie Gilbert präsentiert Tir des flèches (Editions Héros-Limite, 2018) und Marie Redonnet Trio pour un monde égaré (Éditions Le Tripode, 2018).

Anwesenden französischen Autoren :

  • Jean-Christophe Bailly
  • Julien Bouissoux
  • Julie Gilbert
  • Marie Redonnet

publié le 29/11/2018

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