Französisches Kino in Locarno

"Es ist ein besonders starkes Jahr für das französische Kino" sagte die Französin Lili Hinstin, die neue künstlerische Leiterin des Festivals. Die 72. Ausgabe des Locarno-Festivals zeugt von den starken Beziehungen zwischen Frankreich und der Schweiz im Bereich des Kinos.

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« Es ist ein besonders starkes Jahr für das französische Kino », sagte die Französin Lili Hinstin, die neue künstlerische Leiterin des Festivals. Sein Interview ist hier zu lesen (auf französich)

Im Jahr 2019 werden drei französische Produktionen auf der Piazza Grande uraufgeführt :

  • Notre Dame, eine Komödie von Valérie Donzelli
  • Camille, ein Film von Boris Lojkine, der auf der wahren Geschichte einer in der Zentralafrikanischen Republik getöteten Reporters basiert ist
  • La fille au bracelet, ein Film über einen Prozess von Stéphanie Demoustier
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"Camille" von Boris Lojkine

Zwei französische Produktionen sind ebenfalls im Rennen für den Concorso internazionale :

  • Douze mille, ein erster Spielfilm von Nadège Trebal
  • Terminal Sud, von Rabah Ameur-Zaïmeche, bereits in Cannes in der Kategorie "Un certain regard" präsentiert
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"Merveille à Montfermeil" von Jeanne Balibar

Schließlich begrüßt der Concorso Cineasti del presente Jeanne Balibars neuen Film Merveilles à Montfermeil mit unter anderem Emmanuelle Béart, Mathieu Amalric und Ramzy Bédia.

Im Rahmen französisch-schweizerischer Partnerschaften werden traditionsmässig auch mehrere Koproduktionen vorgestellt, darunter :

  • New Acid, ein Kurzfilm von Basim Magdy, präsentiert auf der Piazza Grande
  • Bergmal, eine isländisch-französisch-schweizerische Koproduktion von Rúnar Rúnarsson, präsentiert im Rahmen des Concorso internazionale
Französische Filme vom Schweizer Publikum gern gesehen
Im Jahr 2018 waren französische Filme am meisten auf Schweizer Leinwänden vertreten : 154 französische Filme wurden gezeigt (Quelle : box office UniFrance). Die Komödien waren vor allem ein großer Erfolg, darunter drei Filme, die allein mehr als 300.000 Zuschauer fanden : Dany Boons Die Sch’tis in Paris (La Ch’tite famille, 119.125 Eintritte), Olivier Nakaches Das Leben ist ein Fest (Le sens de la fête, 115.982 Eintritte) und Frank Duboscs Liebe bringt alles ins Rollen (Tout le monde debout, 68.918 Eintritte). Auch Kinderfilme wie Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks (Asterix - Le Secret de la potion magique) von Alexandre Astier, Gaston Lagaffe von Pierre-François Martin-Laval und Belle et Sébastien 3 von Clovis Cornillac haben die Aufmerksamkeit des Schweizer Publikums auf sich gezogen.

publié le 06/08/2019

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