Starke Präsenz des französischen Kinos in der Deutschschweiz [fr]

Bern - Die Französische Botschaft in der Schweiz begrüßt den 5 kommenden französischen Filmen in die Kinos der Deutschschweiz, dank der wunderbaren Arbeit von Filmcoopi und Praesens Film.

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Bald im Kino, überall in der Deutschschweiz :
24. Mai – L‘Apparition von Xavier Giannoli bei Praesens Film
31. Mai – Visages, Villages von JR und Agnès Varda bei Filmcoopi
05. Juli – Ni juge, ni soumise Jean Libon und Yves Hinant (Praesens Film)
05. Juli – Je vais mieux von Jean-Pierre Améris (Filmcoopi)
12. Juli – Comme des garçons von Julien Hallard (Praesens Film)

JPEGL’Apparition mit Vincent Lindon
Jacques (Vincent Lindon) ist ein bekannter Journalist für eine grosse regionale Zeitung in Frankreich. Sein Ruf als unparteiischer und talentierter Reporter zieht die Aufmerksamkeit des Vatikans auf sich. In einer kleinen Stadt im Südosten Frankreichs behauptet ein 18-jähriges Mädchen, eine Erscheinung der Jungfrau Maria gehabt zu haben. Jacques, der nichts mit dieser Welt zu tun hat, wird vom Vatikan beauftragt, Teil einer Untersuchungskommission zu sein, um diese Ereignisse zu beleuchten. Konfrontiert mit gegenteiligen Ansichten, deckt Jacques nach und nach die versteckten Motivationen bei der Arbeit auf und sieht sein Glaubenssystem zutiefst erschüttert.

JPEGVisages, Villages
Die 89-jährige Nouvelle-Vague-Legende und Regie-Ikone Agnès Varda hat sich für ihr neues Projekt mit dem 33-jährigen Fotografen und Street-Art-Künstler JR zusammengetan. Unterwegs mit ihrem Fotomobil entdecken die beiden Frankreich von der Provence bis zur Normandie. Und sie hinterlassen auch Spuren: Agnès Varda und JR treffen auf verschiedenste Menschen – einen Briefträger, einen Fabrikarbeiter oder die letzte Bewohnerin eines Strassenzugs im ehemaligen Bergbaugebiet –, und ihnen widmen sie ihre Kunst. Sie fangen Blicke und Gesichter auf überlebensgrossen Fotografien ein und integrieren sie auf bemerkenswerte Weise in die Umgebung.
Entstanden ist ein poetischer Dokumentarfilm voller Herzlichkeit und Humor. «Visages villages» verschmilzt die Leidenschaft zweier aussergewöhnlicher Talente mit den abenteuerlichen Elementen eines Roadmovies. Er wurde 2018 für den Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert.

JPEGNi juge, ni soumise
Die aussergewöhnliche und unkonventionelle Richterin Anne Gruwez führt uns hinter die Kulissen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Unmissverständlich und politisch inkorrekt.

JPEGJe vais mieux mit Éric Elmosnino, Ary Abittan, Judith El Zein
Laurent kann nur noch gebückt durchs Leben gehen. Aus heiterem Himmel haben ihn heftige Rückenschmerzen befallen. Was ist das bloss? Nächtliches Surfen auf Online-Gesundheitsseiten beschert ihm abstruse Albträume. Ratschläge von seiner Frau und seinem besten Freund helfen nicht weiter. Laurent schleppt sich von Arzt zu Arzt, wird geröntgt und in einen Kernspintomografen geschoben, sucht eine esoterische Magnetfeld-Therapeutin auf. Gefunden wird: nichts. Da dämmert es dem liebenswürdigen Pariser Architekten, dass sein Rückenweh möglicherweise gar keinen körperlichen Grund hat...
Nach dem Kinoerfolg «Une famille à louer» bringt Jean-Pierre Améris jetzt eine neue Komödie auf die Leinwand: «Je vais mieux». Schwungvoll erzählt der französische Regisseur von einem Mann, der meint, in seinem Leben sei alles in Ordnung – und der dann einige Überraschungen erlebt. Gespielt wird der sympathische schmerzgeplagte Laurent bravourös von Éric Elmosnino, der bei uns mit «La famille Bélier» und «Gainsbourg» bekannt geworden ist. «Je vais mieux» ist ein perfekter Sommerfilm – witzig, romantisch und beschwingt.

JPEGComme des garçons mit Max Boublil, Vanessa Guide
Reims, Frankreich, 1969:
Paul Coutard ist ein 30-jähriger Sportjournalist bei der französischen Tageszeitung Le Champenois. Der charmante, aber etwas kindliche Frauenheld macht nur das, was ihm gefällt. Eines Tages wir er beauftragt, mit seiner etwas reservierten Sekretärin Emmanuelle, die jährliche Messe der Zeitung zu organisieren. Paul hat die verrückte Idee, das erste Frauen Fussballspiel überhaupt zu organisieren. Mit Emmanuelle’s Hilfe nimmt das Projekt unerwartete Formen an. Mit einem einzigartigen Team stellen Paul und Emmanuelle Frankreichs Fussballwelt auf den Kopf.

Rückblick 2016-2017 für das französische Kino in der Schweiz
Im Jahr 2016 blieb die Präsenz des französischen Kinos in der Schweiz mit 1,45 Millionen Eintritten und 10,6% Marktanteil stabil, während die Zahl der neu veröffentlichten Filme stieg (123 Filme im Jahr 2016 gegenüber 112 im Jahr 2015). Gemessen am Marktanteil des französischen Kinos liegt die Schweiz international an zweiter Stelle hinter Belgien. Außerdem ist sie nach Belgien, Deutschland und Italien der vierte Partner Frankreichs für Koproduktionen.
Im Jahr 2017 gab es 12 offizielle Koproduktionen mit französischen und Schweizer Produzenten, darunter: 5 bilaterale Koproduktionen, die im Rahmen des französisch-schweizerischen Abkommens genehmigt wurden, von denen 4 hauptsächlich aus Frankreich und 1 hauptsächlich aus der Schweiz stammen.
7 multilaterale Koproduktionen, die im Rahmen des europäischen Koproduktionsabkommens genehmigt wurden, von denen 1 hauptsächlich aus Frankreich und 1 hauptsächlich aus der Schweiz stammt.

Letzte Änderung 30/05/2018

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