Zoom auf drei Konferenzen das französisch-schweizerische Innovationsforum [fr]

Neuchâtel – Am Vormittag das französisch-schweizerische Innovationsforum Silver Economy 2018, am 21. März, werden verschiedene Projekte und Reflexionen über die Senioren vorgestellt. Fokussierung auf drei von ihnen.

Living Lab ActivAgeing : Die Teilnahme von älteren Menschen in einer Wirtschaft zu ihren Diensten
Dimitry Voilmy, responsable Living Lab ActivAgeing, Université de technologie de Troyes

"Herstelle nichts für uns, ohne uns." Das Motto der Welt der Behinderung würde für die Welt der Gerontologie gelten, dank die Einbeziehung älterer Menschen in verschiedenen Bereichen, wenn si betreffen sind. JPEG Diese Dynamik, den Benutzer in den Mittelpunkt der Geräte zu stellen und sie mit-zugestalten, wird in Verbindung mit einer wichtigen europäischen Dynamik der Forschung und Entwicklung von Technologien in den Bereichen Autonomie und Gesundheit beobachtet. Die End-nutzer, die für die Produkte und die Dienstleistungen bestimmt sind (hier ältere Menschen), sind dann seit dem Design dieser Produkte beteiligt, oft auf lange Sicht, indem diese Innovationen in Kontexten des "wirklichen Lebens" experimentieren und validieren. Diese Gelegenheit teilhabt an die ältere Menschen steigend Auswirkung an der Verwirklichung der Güter und Dienstleistungen, von denen sie profitieren. Es teilhabt also zu ihre vielfältigen Interessen am Prozess der Mitgestal-tung von Silbertechnologien erfüllt.

Gesellschaftliche Akzeptanz von Gesundheitstechnologien als Bremse oder Innovationsbeschleuniger ?
François Hirsch – INSERM Research Director; Assistant Director, Institut für Gesundheitstechnologie und Generalsekretariat, Ethik-Kommission

Im Gesundheitsbereich werden viele Technologien entwickelt, die der Medizin des 21. Jahrhunderts Werkzeuge an die Hand geben, die die medizinische Praxis zweifellos revolutionieren werden. Diese Technologien decken alle Bereiche der Medizin ab, von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge. Die Technologie wird auch in den Bereich der Selbsthilfe für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Behinderte oder ältere Menschen eindringen, insbesondere durch Fortschritte in der Heimautomation. JPEG Die Frage, die sich aus diesen technologischen Fortschritten ergibt, ist sowohl in Bezug auf die Kosten als auch auf die gesellschaftliche Akzeptanz. Ganz zu schweigen von der zunehmenden Kluft zwischen Nord und Süd beim Zugang zu medizinischer Versorgung, die sich aus der Einführung dieser Technologien auf dem Markt ergeben wird, sind wir der Meinung, dass wir über die Mittel verfügen, um ihre Nutzung in unseren so genannten Industriegesellschaften zu finanzieren, in denen der Zugang zu medizinischer Grundversorgung für viele unserer Bürger bereits verboten ist? Wird es nicht auch zu einer Zunahme des bereits beobachteten Verlustes sozialer Bindungen kommen? So ermöglicht die Fernüberwachung oder die Bereitstellung von Robotersystemen zu Hause, den Patienten in seiner gewohnten Umgebung, aber in einer zunehmend einsamen Umgebung zu halten. All diese Befürchtungen machen es unerlässlich, Indikatoren für die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Technologien aufzustellen und die auf diese Themen ausgerichtete geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung zu finanzieren. Diese Forschung soll es ermöglichen, festzustellen, ob ein wirtschaftliches Interesse an diesen neuen Technologien und ihrer sozialen Akzeptanz besteht oder nicht.

Die Aneignung neuer technologien ist ein Lernprozess, auch im hohen Erwachsenalter
Dominique Kern, directeur du département Sciences de l’éducation, UHA Mulhouse

Die Akzeptanz von Technologien durch die Nutzer kann als Lernprozess gesehen werden. An seinem Ende besitzt die Person die Kompetenzen für die Aneignung des Instruments und / oder der damit verbundenen Dienstleistungen. JPEG Entgegen den vorherrschenden Annahmen, beweisst die Kognitive Psychologie in den letzten Jahren die beeindrucktende Plastizität des menschlichen Gehirns; sogar im sehr hohen Alter und bis ans Lebensende. Für den erziehungswissenschaftlichen Forscher stellt sich somit die Frage nach den Unterstützungmöglichkeiten der Lernenden in ihren Lernprozessen (didaktisch, methodisch). Die Besonderheiten und Herausforderungen der Technologie-Lernprozesse im höheren Erwachsenenalter werden in Bezug auf vier Themenfelder vertieft: Die Verschiedenheit der älteren Lernenden, die Veränderung der Zeitbedeutung, die Anhäufung von Erfahung sowie die Veränderung der Wahrnemung von sich (durch sich selbt und durch die Anderen).

Mehr informationen
  • Datum : 21. März 2018 - Ab 8.00Uhr bis 18.00Uhr
  • Ort : Haute Ecole de gestion Arc, Neuchâtel, Schweiz
  • Mehr informationen und Anmeldung : Veranstaltungswebsite
  • Frist für die Registrierung : 10. März 2018

Letzte Änderung 08/03/2018

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