Zweites Pariser Friedensforum vom 11. bis 13. November 2019 [fr]

Nach der ersten Ausgabe im November 2018 wird das zweite Pariser Friedensforum vom 11. bis 13 November 2019 erneut in der Grande Halle de La Villette stattfinden.

Angesichts andauernder Herausforderungen an eine Organisation der Welt und der Angriffe auf den Multilateralismus möchte das Pariser Friedensforum weiterhin als motivierende, alle engagierten Akteure zusammenführende Kraft und als Inkubator zur Förderung konkreter Lösungen für eine Weltordnungspolitik wirken.

Die Ziele des Pariser Friedensforums

Das Pariser Friedensforum ist Teil der von Staatspräsident Emmanuel Macron in die Wege geleiteten Dynamik, durch die der Bedeutung von Multilateralismus und gemeinsamem Handeln angesichts der aktuellen Herausforderungen Nachdruck verliehen werden soll.
Die zweite Ausgabe des Pariser Friedensforums wird die Themen wiederaufnehmen, die bereits die erste Ausgabe erfolgreich zu einer einzigartigen Veranstaltung machten, mit den gleichen

  • Zielen : Förderung von internationaler Zusammenarbeit und gemeinsamem Handeln für eine friedliche Welt
  • Mitteln: Vorstellung, Diskussion und Förderung konkreter und innovativer Lösungen
  • Ambitionen: Verstärkung, Überdenken und Einführung neuer Regeln, Standards und bewährter Praktiken

Call for projects

Die ausgewählten Projekte werden im Laufe des Forums vorgestellt. Die Träger der Projekte werden durch ihre Teilnahme an dieser einzigartigen Veranstaltung mit Führungspersönlichkeiten und potenziellen Partnern zusammentreffen, sich mit Teilnehmern aus der ganzen Welt austauschen und die mediale Aufmerksamkeit nutzen können.

Rückblick auf die 2018 ausgewählten Projekte

Für die erste Ausgabe des Pariser Friedensforums waren 860 Bewerbungen aus 116 Ländern und von 20 internationalen Organisationen eingegangen. 121 Projekte waren ausgewählt und auf dem Forum vorgestellt und diskutiert worden. 10 davon wurden dazu bestimmt, das ganze Jahr über begleitet zu werden, darunter

  • Projekte, die normative Lösungen für transnationale Probleme bieten, wie die Digital Democracy Charter von Luminate, die die Staaten zur Einführung von Prinzipien auffordert, mit denen die Qualität von Informationen im Internet und eine die bürgerlichen Freiheiten respektierende Datenverarbeitung gewährleistet werden;
  • -Projekte, die neuartige Instrumente anbieten, wie die von der Index Initiative getragene World Benchmarking Alliance, die den Einfluss von Unternehmen auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung messen will;
  • Projekte zur Verwaltung gemeinsamer Räume, wie die von einer Gruppe hochrangiger Beeinflusser getragene Kampagne Antarctica 2020, mit der bis 2020 Meeresgebiete von einer Größe von über 7 Millionen Quadratkilometern im Südlichen Polarmeer unter Schutz gestellt werden sollen;
  • lokale Projekte mit Nachahmungspotenzial in anderen Regionen der Welt, wie das Projekt Climate Resilient Zero-Budget Natural Farming der Regierung des indischen Bundesstaates Andra Pradesh, ein innovatives Modell der regenerativen Landwirtschaft, das auch in größerem Maßstab anwendbar ist.

Weitere Informationen über das Pariser Friedensforum

Die dreitägige Veranstaltung findet vom 11. bis 13. November 2019 in der Grande Halle de La Villette in Paris statt. Mehr erfahren

Das Pariser Friedensforum hat den Status eines gemeinnützigen Vereins (gemäß dem französischen Vereinsrecht von 1901), der sich aus der Fondation nationale des sciences politiques (Sciences Po), der Körber-Stiftung, der Fondation Mo Ibrahim, dem Institut français des relations internationales, dem Institut Montaigne und der Französischen Republik, vertreten durch das französische Außenministerium, zusammensetzt.
Vorsitzender des Forums ist Pascal Lamy. Justin Vaïsse wurde zum Generaldirektor ernannt und wird das Amt am 18. März 2019 übernehmen.

Letzte Änderung 19/11/2019

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